Zeitreise durch das Funkhaus Ost | Berlin

Zeitreise durch sechs Jahrzehnte

Eine Zeitreise durch sechs Jahrzehnte



Snapshot-Weblink | Beachte: Mieterwechsel & Aufnahmejahr


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Zeitzeugen laden ein zu einer virtuellen Reise durch das ehemalige Rundfunkzentrum der DDR in der Berliner Nalepastraße, einer damals kleinen "Stadt in der Stadt", die in der Mitte des letzten Jahrhunderts entstand. Existent und in Gebrauch sind heute nur noch die denkmalgeschützten und nach wie vor erhaltenswerten Häuser A bis D; unter ihnen der einzigartige Produktionskomplex B.


Diesen nutzen bis heute namhafte Labels für ihre Aufnahmen. International bekannte Orchester und Künstler spielen insbesondere ihre Musik im Saal eins und Saal zwei ein, die wie die restlichen Säle | Studios auch laut Aussage der Zeitzeugen dereinst "rund um den perfekten Ton konstruiert wurden".

Ein Klick auf das Videoabbild oben rechts führt zu einem Gespräch mit Gerhard Steinke, zur "Quelle des Wissens". So die liebevolle Bezeichnung von Karina Kraft, die das Zeitzeugeninterview während der Superbooth 2016 im großen Aufnahmesaal eins führte. [...]

 


Fotos | Collagen: © Elisabeth Heller | Foto 14 und 16: © Christian Henke


Die kleineren Musikaufnahmesäle drei und vier sowie die einstigen Hörspielstudios H1 und H2 im "Block B" sind seit den 90ern des letzten Jahrhunderts privat vermietet.






Weniger bekannt war bisher, dass seit Jahren verlassene Redakteursräume und Studios im Hauptgebäude "Block A" seit längerem von Produzenten, Studenten und Künstlern aus aller Welt zu kleinen Ateliers, Probe- bzw. neuen Aufnahmestudios umfunktioniert worden waren; mittlerweile durch Um- und Ausbau noch mal ganz neu aufgeteilt bzw. erweitert werden. Siehe auch M-Startup Office: Weblink

Darüber hinaus bietet seit 2013 dBs MUSIC u. a. auch in der ersten Etage des Hauses A Studiengänge für Tontechnik, Musik- und DJ Produktion in englischer Sprache an. Details

Der Kultursaal, die einstige Funkhauskantine im Erdgeschoss mit direktem Zugang zur so genannten "Kultmilchbar" im Haus C können inzwischen für ganz unterschiedliche Events gemietet werden.

Auf und im Haus D, in dem u. a. auch der Rundfunk-Fuhrpark untergebracht war, wird vieles bereits seit 2015 um- und ausgebaut.





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Die Bezeichnung "Funkhaus Berlin" in der Nalepastraße hat natürlich schon seit einem Vierteljahrhundert nichts mehr mit RundFUNK im herkömmlichen Sinne zu tun. Auch wenn im Haus B produzierte Features, Hörspiele, Hörbücher sowie Musik in den heut noch bestehenden Sendeanstalten der ARD zu hören sind.

Zumal die nicht denkmalgeschützten Gebäude des damaligen Rundfunkzentrums der DDR größtenteils längst verschwunden sind. Mit Ausnahme der ehemaligen Sendestudios E-T sowie E-R, die seit Jahrzehnten leer stehen, längst dem Verfall preigegeben oder in nur noch in entkernter Form derzeit überhaupt sichtbar sind.


Dass der geschützte Part der vormaligen "Nachwende-Geisterstadt" trotzdem, erfreulicherweise und überhaupt noch mal zum Leben erweckt wurde, war zunächst dem Investor Albert Ben-David zu verdanken, der 2006 dieses Anwesen erworben hatte. Seit Mai 2015 werden die Häuser und Areal vom neuen Besitzer Uwe Fabich aber nicht mehr nur verwaltet. Stattdessen sind Investitionen bereits nach einem Jahr seit Projektübernahme unübersehbar geworden.





Die Herausgeberin der Zeitreisen-Webpräsenz freut sich über Zeitzeugen, die peu à peu helfen, die Seiten dieses Online-Portals mit historischen Dokumenten auch weiterhin zu füllen.

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