Zeitreise durch das Funkhaus Ost | Berlin

LeseTipps

Zeitzeugen-LeseTipps


Kunstkopf-Stereophonie und Hörspiel


Dramaturgische und inszenatorische Konsequenzen der Kunstkopfstereophonie in funkdramatischen Produktionen des Rundfunks der DDR

Das Buch von Matthias Thalheim - 1984 bis 1990 Dramaturg in der Hörspielabteilung beim Rundfunk in der Berliner Nalepastraße - widmet sich in seiner bereits 7. Auflage der erstaunlich weit zurück reichenden Entwicklung der Raumton-Verfahren, einer Geschichte, die noch älter als die des Radios selber ist.

 

Stereophonie und Kunstkopf haben perfektionsorientierte Ingenieure entwickelt. Als diese immer totaler werdenden Schallabbildungen dem Radio und speziell den Hörspiel-Machern zur Verfügung gestellt wurden, haben sie jedes Mal eine Ära abenteuerlicher Experimente und effektheischender Vorstöße nach sich gezogen, die mit ihren schallveristischen Ambitionen oft an die Pionierzeiten der Gattung erinnern ließen. Auf diese Weise hat die Kunstform Hörspiel mehrfache Pubertäten erlebt. | Details zum Buch






Volkes Lied und Vater Staat

Die DDR-Folkszene 1976-1990


In der Hauptabteilung Musik wurde die gesamte Musik für den Sendebedarf aller Programme des DDR-Rundfunks produziert. Und so verwundert es kaum, dass der Rundfunk auch für die DDR-Folkszene der größte und wichtigste Musikproduzent überhaupt war.

Durch Klick auf nebenstehendes Abbild gelangen Sie zu einer Leseprobe des Buches von Wolfgang Leyn. Speziell zum Thema "Folk im Radio" mehr ab Seite 117:

 

Das Buch erschien 2016 | Details






Stadt als Palimpsest


Wie beeinflussen sich Materialität und Gedächtnis an ehemaligen Orten von Diktaturen wechselseitig?

Nach Antworten auf diese Frage suchte Dr. Julia Binder an Orten, die in unmittelbarem Zusammenhang damit stehen - beispielsweise im ehemaligen DDR-Rundfunkzentrum in der Nalepastraße, dem sie in ihrem Buch Stadt als Palimpsest das Kapitel fünf mit dem Titel "Ort der Kommunikation" widmet. In ihm kommen in mehreren Interviews auch einstige Rundfunkmitarbeiter selbst zu Wort.

 

Interessant dürfte bleiben, wie Leser*innen, die ebenso einst Teil der kleinen Rundfunkstadt waren oder nicht, das Geschriebene möglicherweise ganz unterschiedlich rezipieren.

An dieser Stelle neben der offiziellen noch eine zweite Leseprobe, die der Neofelis Verlag freundlicherweise dem Zeitreisen-Portal zur Verfügung stellt:

LESEPROBE 1 | LESEPROBE 2


Das Buch erschien 2015 | Details






Der Raum ist das Kleid der Musik


Ein Buch von Gisela Herzog und Gerhard Steinke mit einem
Gastbeitrag von Peter Burkowitz

Die Bedeutung spezifischer Studio-Akustik wird in diesem Buch anhand von Aufnahmeräumen für Musik und künstlerischem Wort für Rundfunk, Fernsehen sowie Tonträger aller Art im ehemaligen Funkhaus Berlin Nalepastrasse veranschaulicht.

Das Buch erschien 2013 | Details

 




Lieder machen Läute


Die Online-Ausgabe des Buches wurde 2012 veröffentlicht. Die darin von Anne-Katrin Enderlein vorgestellte Unterhaltungsmusik der DDR wurde zu einem großen Prozentsatz im inzwischen legendären Produktionskomplex B neben Hörspielen und Features produziert.

Klicken Sie bitte auf die Coverabbildung:

 




Conley, Patrick:
Der parteiliche Journalist

Es ist eine Studie, die 2012 vom Metropol-Verlag herausgegeben wurde. Neben der Auswertung zahlreicher Tondokumente und Akten geben über vierzig Zeitzeugen Auskunft über ihre Arbeit in den Kulturprogrammen des DDR-Rundfunks.

Ein Einblick ins Buch wird u. a. gewährt [hier ...]






Zwischen Pop und Propaganda


Das Buch von Klaus Arnold und Christoph Claasen bringt im Grunde noch mal sehr genau auf den Punkt, vor welcher kaum lösbaren Aufgabe Rundfunkjournalisten
in der DDR standen und in
welchem Dilemma sie sich
täglich befanden.
Denn einesteils hatten sie den ideologischen Vorgaben der SED-Spitze zu genügen und gleichzeitig aber sollten sie durch unterhaltsame Programme verhindern, dass die Hörer zu Westsendern abwanderten.

 

Das Buch erschien 2004 beim Ch. Links Verlag. Es ist leider vergriffen, aber in PDF-Form zu erwerben. Außerdem kann die Verfügbarkeit des Titels in folgenden Internet-Antiquariaten geprüft werden:
ZVAB.de | AbeBooks.de | Justbooks.de | Booklooker.de | eurobuch.com


Weblink zum Ch. Links-Verlag






Wellen mit tausend Klängen


Geschichten rund um den Erdball in Sendungen des Auslandsrundfunks der DDR: Radio Berlin International.

Das Buch - erschienen 2003 - ist ein authentisches zeitgeschichtliches Dokument von bleibender Bedeutung, denn die Radiowellen von einst sind in den Weiten des Äthers verklungen. Zur Funkstille verurteilt, meldet sich ein Sender noch einmal zu Wort.

Weblink zum Vistas-Verlag

 




Rockmusik und Politik


Ein sehr aufschlussreiches Buch des Ch. Links-Verlag aus der Reihe
Forschung zur DDR-Geschichte.

Es ist ein 1996 erschienenes Buch, welches eben gerade nicht auf die so genannte einfache Wahrheit aus war, deshalb um so wichtiger und interessanter erscheint.

Zu Wort melden sich u. a. auch die beiden Musik-Produzenten
Luise Mirsch und Walter Cikan.

 

Das Buch ist inzwischen vergriffen. Dennoch kann die Verfügbarkeit des Titels in folgenden Internet-Antiquariaten geprüft werden:
ZVAB.de | AbeBooks.de | Justbooks.de | Booklooker.de | eurobuch.com


Screenshotlinks (o.| u.) zu Ausschnitten der angeboten Leseprobe im Netz






DT 64.
Das Buch zum Jugendradio 1964 - 1993


Andreas Ulrich und Jörg Wagner - beide ehemalige Mitarbeiter des Jugendradios in der DDR - gaben 1997 diese wertvolle Stück Zeitgeschichte in Buchform heraus.

Geschildert werden die Entwicklung des Senders von Anfang an bis 1993 sowohl aus der Sicht der damals direkt Beteiligten, aber auch aus Sicht derer, die sich für den Erhalt des Senders "von außen" eingesetzt haben.

Erinnert sei in dem Zusammenhang auch an den Film:
"DT 64 - Rock'n'Roll und FDJ"

 


Das Buch ist leider vergriffen, wird jedoch antiquarisch gehandelt. Laut Aussage von Jörg Wagner wird an einer aktualisierten und erweiterten Wiederauflage gearbeitet.






Folk, Chanson und Liedermacher in der DDR


Das Buch des Kulturwissenschaftlers Dr. Lutz Kirchenwitz erschien 1993. Es gestattet Einblicke in die widersprüchliche Szene der Liedermacher in der DDR. Es enthält ihre Biographien und dokumentiert drei Jahrzehnte einer wichtigen kulturellen Entwicklung. Sie beginnt mit Hootenanny, Lyrikwelle und Beatmusik in den frühen 60er Jahren. Über Singebewegung, Liedtheater und Folkmusik führt sie zur Liedermacherszene der 80er Jahre.

Weblink zu Festival, Musik und Politik

 




Liederleute


Ein Buch - noch erschienen in der DDR - ist vergriffen, aber noch "als gebrauchtes" im Netz zu finden und dort zu erwerben. Das Buch von Petra Schwarz und Wilfried Bergholz ist in dem Sinne zwar kein Lexikon der Liedermacher und Chansoninterpreten, sondern stellt vielmehr Künstler in ihren sich deutlich voneinander unterscheidender Lieder-Sprachen bzw. "Handschriften" vor. So u. a. Reinhold Andert, Werner Bernreuther, Norbert Bischoff, Circus Lila, Kurt Demmler, Duo Sonnenschirm, Jürgen Eger, Susanne Grütz, Hubertus Schmidt, Gerhard Gundermann, Barbara Kellerbauer ...

 




Die Herausgeberin der Zeitreisen-Webpräsenz freut sich über Zeitzeugen, die peu à peu helfen, die Seiten dieses Portals immer wieder neu mit Fotos und Dokumenten zu füllen. Denn was heute noch Gegenwart ist, wird morgen längst der Vergangenheit angehören.

Für Anfragen zum Projekt oder individuell vereinbarten Ortsführungen nutzen Sie bitte das Kontakt-Formular.



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