Momentaufnahmen | 1951 bis 2014




Eine minimale Auswahl an historischen Bild- oder Videodokumenten - oftmals mit weiterführenden Weblinks - informieren und erinnern an die Anfänge in den 50ern des letzten Jahrhunderts bis hinein ins neue Jahrtausend ins Jahr 2014.



Sehr schnell verschwunden waren die Buchstaben RUNDFUNK DER DDR, die einst das Dach des Zusatzbaus "Haus E-R" zierten und inzwischen im Berliner Buchstabenmuseuem bestaunt werden können.



Beim DDR-Kulturträger Rundfunk | Standort Berlin-Nalepastraße arbeiteten bis 1991 insgesamt 3500 Personen in den Redaktionen der einzelnen Hörfunksender, den Abteilungen der Studiotechnik | Produktion, Hauptabteilung Musik und Funkdramaturgie und jene, die darüber hinaus in den Kantinen, der Milchbar direkt am Wasser, der Poliklinik, der Sauna, den kleinen Buch- und Lebensmittelladen, der Sparkasse, der Poststelle, im Archiv oder beim Friseur u. a. tätig waren. O-Ton*



Produktionskomplex | Block B | Foyer und Flure hin zu diversen Aufnahmesälen und Studios




Bildlink zu YouTube: DUM TAK - Revolution featuring Alla Kushnir


Produktionskomplex | Block B | Aufnahmesäle und Studios


Zum Funkhausstudio H1 || Beitrag zum Funkhaus Studio Berlin*


Als Planet Roc noch Mieter an gleicher Stelle war | Referenzen:

acts: Black Eyed Peas | Sting | Apocalytica | Phoenix | Joe Jackson | Throbbing Gristle | Super 700 | Liars | Kaizers Orchestra | Jumbo Jet | A-ha | Joe Denalane | Us5 | Europe | Jennifer Rostock u. a. m.

companies: Universal | EMI | BMG | Virgin | Sony | Wea | Motor | Mute Label | East West | MCA | Malboro | Edel | Columbia | Intersope Siemens | BMW | Ministry of sound | Schalke 04 | MTV u. a. m.


Screenshotlink zur damaligen Website von Planet Roc | Rubrik: Gallery

Die Fotos von Thomas Willemsen auf der Website von Planet Roc zeigen die leeren H1-Studios. Auch wenn von "leer" im folgenden YouTube-Video gerade nicht die Rede sein kann, bekommen Sie beim Ansehen des Clips zumindest ansatzweise eine Vorstellung vom beeindruckenden Produktionskomplex B: Superbooth 2016


Im Vergleich zu damals eine Fotocollage von 2016 | © Elisabeth Heller


Als Journalistin Helga Deglmann arbeitete sie zunächst beim Berliner Rundfunk in der Redaktion Wissenschaft, später in der Redaktion "Pulsschlag der Zeit".

Bei Radio DDR I agierte sie 28 Jahre lang beim Kinderradio | Gruß aus dem Butzemannhaus. Nach der Wende war sie zwei Jahre im Rundfunkarchiv in Babelsberg tätig. Darüber hinaus führte sie Besucher ab und zu durch die noch vorhandenen Gebäude des einstigen DDR-Rundfunkzentrums: Rundgang

Zum beruflichen Werdegang von Helga Deglmann gehört u. a. auch ihre Zeit beim Zugfunk der Deutschen Reichsbahn. Torsten Föste und Tim Köhler dazu bei RBB Kultur | Archiv: Zugfunk | Wie das Radio in der DDR auf die Schienen kam

Anmerkung zu denen über Bild verlinkten Erzählungen von Helga Deglmann auf der Website von Memoro: Anzeige ist abhängig vom jeweils genutztem Browser (evtl. nach unten scrollen).





Beim alljährlichen Solidaritätsbasar der Journalisten auf dem Alexanderplatz verschenkte "Radio DDR I" u. a. bunte Postkarten mit Hinweisen auf verschiedene Sendungen.

Neben den fünf noch erhaltenen Kärtchen aus dem Privatbesitz einer Zeitzeugin auch der hölzerne Spaßvogel:

I

Solidaritätsbasar | Bildlink zur Collage



An dieser Stelle noch ein interessanter SurfTipp || Online-Projekt von Dr. Steffen Lieberwirth :

RundfunkSchätze




Professionelle und Hobbyfotografen machten sich in den letzten Jahrzehnten immer mal wieder auf den Weg in die Nalepastraße und haben zur Freude aller das online gestellt, was sie dort von außen und innen ablichteten. Unaufhaltsam kommen neue Fotos hinzu. Nicht zuletzt seit der Existienz der sozialen Netzwerke.





Mitte des Jahres 2009 wurde die alte Milchbar wieder geöffnet: Milchbar mit Kultstatus



Momentaufnahmen | 50er Jahre bis 2014



* Anmerkung zum Beitrag über das Studio H1: Verantwortlich für die Gesamtkonzeption des DDR-Funkhauses waren in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts der Chefingenieur Gerhard Probst zusammen mit Architekt Franz Ehrlich. Für die bau- und raumaktustische Konzeption der leitende Akustiker Dr. Ing. Lothar Keibs und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Gisela Herzog (NICHT Gerhard Steinke), die alle Berechnungen, Messungen und die Bauüberwachung zur Aufgabe hatte.

* Minimaler Ausschnitt aus einem Gespräch, welches Christian Schubert einst während einer Führung mit Wolfhard Besser führte. | ** Obere Fotos Collagen: Gebäude B - Foyer und Flure zu diversen Studios: Andreas Knedlik | Christian Schubert | Christian Henke




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