Zeitreise durch das Funkhaus Ost | Berlin

80er Jahre

Notizen und Anmerkungen


In der Hauptabteilung Musik wurde die gesamte Musik für den Sendebedarf aller Programme des DDR-Rundfunks produziert. Und so verwundert es kaum, dass der Rundfunk auch für die DDR-Folkszene der größte und wichtigste Musikproduzent überhaupt war.

Durch Klick auf nebenstehendes Abbild gelangen Sie zu einer Leseprobe des Buches von Wolfgang Leyn. Speziell zum Thema "Folk im Radio" mehr ab Seite 117:

 


Volkes Lied und Vater Staat
Die DDR-Folkszene 1976-1990
Ein Buch von Wolfgang Leyn | Details






Berliner Abendschau | SFB2 und DT64 vom 20.11.1989:


YouTube-Video entdeckt im Netz - Screenshotlink dorthin





Auch wenn Anne-Katrin Hilbert (heute Enderlein*) 23 Jahre später das Buch "Lieder machen Läute" gestaltete, illustrierte und publizierte, sei bereits in dieser Rubrik drauf verwiesen. Auf der Rückendeckel ihres Buches ist u. a. folgendes zu lesen:


  “... auch im Osten Deutschlands fanden Beat, Rock und Punk ihren Platz in der Gesellschaft, wenn auch oft nur als Nischenprodukte.

Mein illustriertes Buch gibt einen kleinen Einblick in das komplette Spektrum der Unterhaltungsmusik in der DDR, ohne dabei das Drumherum zu vergessen.

Es ruft die wichtigsten Bands und Musiker einer längst vergessenen Zeit wieder in Erinnerung, geht auf Schwierigkeiten und Repressionen ein und lädt nicht zuletzt immer wieder zum Schmunzeln ein.“


Lieder machen Läute

Zeitreisen teilt sehr gern diese freie Publikation, weil Außenstehende - wenn auch mehr indirekt - dadurch zumindest ansatzweise einen Einblick in die Geschichte des Berliner Funkhauses bekommen.
Natürlich nicht zuletzt deshalb, weil im inzwischen legendären Produktionskomplex B neben Hörspielen und Features zu einem großen Prozentsatz die im Buch erwähnten Musiken produziert wurden.

 


Ebenso sollten in dem Zusammenhang zwei Jahrzehnte später erschienene Bücher nicht unerwähnt bleiben. Eines, welches dem erfolgreichsten Schlagerkomponist seines Landes, einem temperamentvollen und gewitzten Zeitgenosse gewidmet ist.

Arndt Bause, der fast anderhalbtausend Melodien für Sänger wie beispielsweise Frank Schöbel, Monika Herz, Jürgen Walter, Peter Albert, Wolfgang Lippert, Ruth Brandin, Andreas Holm, Chris Doerk, Helga Hahnemann und natürlich auch für seine Tochter Inka schrieb.

 

Schlagersänger/innen, die mitunter auch schon mal "Dauergäste" bei der Sendereihe "Schlagerrevue" bei Radio DDR 1 waren. So nicht zuletzt auch der Leipziger Kabarettist Jürgen Hart mit seinem selbst getexteten und von Arndt Bause komponiertem Lied "Sing, mei Sachse, sing".

Tochter Inka Bause nahm den 80. Geburtstag ihres im Jahr 2003 verstorbenen Vaters zum Anlass, das bereits zuvor herausgegebene Buch "Der Mann mit der goldenen Nase" mit eigenen Erinnerungen in
"Auf der Tonleiter in den Schlagerhimmel" zu ergänzen.

Weblink zum Verlag: Das neue Berlin



Das zweite Buch ist eines von
Gisela Steineckert, die um die 3000 Liedtexte vorrangig für gebürtige DDR-Sängern/innen schrieb,
darunter allein 400 für Jürgen Walter.

Als Leseprobe für Sie ausgewählt
ein Kapitel mit der Überschrift
"Der andere Teil vom Lied".
Zum Öffnen genügt ein Klick auf das
Cover des Buches
"Eines schönen Tages"

Weblink zum Verlag: Das neue Berlin

 



Ostrock in Klassik



Geteiltes Foto von der Geburtsstunde der "Ostrock in Klassik-Tour", der Pressekonferenz am 20. Juni 2007 im Saal 1, Block B | Details, weitere Fotos sowie Videos auf der Website: "Deutsche Mugge".




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