Kultur

Musik, Kunst & Kultur im Denkmal



Zwei große und zwei kleinere Aufnahmesäle mit einer exzellenten Akustik sowie ehemalige Hörspielstudios wurden bereits in den 50er Jahren "rund um den perfekten Ton konstruiert" *.

Sie alle lock/t/en vor allem, aber längst nicht mehr nur Musiker aus aller Welt bis heute in die Nalepastraße. Manchmal präsentier/t/en sich parallel zu szenischem Theater oder Live-Konzerten auch internationale Ausstellungen, Musik- und andere Messen. Siehe auch: Momentaufnahmen!





Fotos: © Elisabeth Heller | © Christian Henke | © Superbooth








Ein wahres Novum war im September 2015 eine Ausstellung im großen Produktionskomplex B, bei der über vierzig international etablierte und aufstrebenden Künstler mit ihren Exponaten in einen Dialog mit den architektonischen Besonderheiten des Hauses traten.



Collage © Elisabeth Heller



Seither gab es längst weitere, darunter eine kleine, aber feine Ausstellung im so genannten "Hörnchengang" des B-Blocks; erstmalig u. a. auch mit Exponaten von drei jungen Künstlern, deren Ateliers im Haus A damals noch, teils heute noch zu finden sind.





Ausstellung und szenisches Theater am 22. 11. 2015 | Collage © Elisabeth Heller



Denn bekannt, aber noch nicht bekannt genug dürfte gewesen sein, dass bereits seit einigen Jahren vor allem ehemalige Redakteursräume des Hauptgebäudes Block A (teils C und D) von Produzenten, Studenten und Künstlern zu kleinen Ateliers, Probe- bzw. Produktionsstudios umfunktioniert worden waren; mittlerweile durch Um- und Ausbau völlig neu aufgeteilt bzw. erweitert werden.





Geteiltes Video mit "Getriebe 1" | Funkhaus OpenStudios 2014 from *




Bei OpenStudios präsentier/t/en Musiker und Künstler einen Mikrokosmos aus Zeichnung, Malerei, Skulptur, Fotografie, Video, Performance und dekorativer Kunst.

Die Künstler kamen/kommen u. a. aus Deutschland, Frankreich, Italien, England, Spanien, Griechenland, Schottland, Schweden, Holland, Argentinien, Australien, USA, Brasilien, Süd-Afrika u.a..


Der gebürtige Italiener Sabatino Cersosimo war übrigens einer der ersten Künstler überhaupt, der schon vor Jahren in einen der damals noch völlig verwaisten Räume des einstigen Funkhauses Ost einzog, aber sich Ende des Jahres 2018 schweren Herzens sich von dort verabschiedet. Schauen Sie, wer bis 2016 noch dazu gekommen und wieder gegangen war im:





ArtFunkhaus in der Nalepastraße




Insbesondere an dieser Stelle sei noch einmal der Hinweis darauf gestattet, dass die derzeitige Bezeichnung "Funkhaus Berlin" natürlich schon seit einem Vierteljahrhundert nichts mehr mit RundFUNK im herkömmlichen Sinne zu tun. Auch wenn in den ehemaligen Hörspielstudios ab und an noch produzierte Features, Hörspiele, Hörbücher sowie Musik in den heut noch bestehenden Sendeanstalten zu hören sind.








Die Herausgeberin der Zeitreisen-Webpräsenz freut sich über Zeitzeugen*innen, die peu à peu helfen, die Seiten dieses Portals immer wieder neu mit Fotos und Dokumenten zu füllen. Denn was heute noch Gegenwart ist, wird morgen längst der Vergangenheit angehören.



* Aussage von noch lebenden Zeitzeugen






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© Elisabeth Heller | Zeitreise durch das Funkhaus Berlin-Ost | 2009 - 2017

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