Zeitreise

Eine Zeitreise durchs Funkhaus | Ost





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Diese von einer Zeitzeugin 2009 ins Leben gerufene Website lädt ein zu einer virtuellen Zeitreise durch das gesamte ehemalige Rundfunkzentrum der DDR in der Berliner Nalepastraße. Seinerzeit eine kleine "Stadt in der Stadt", die in der Mitte des letzten Jahrhunderts entstand und deren Redaktionshäuser und Sendestudios inzwischen bis auf die ursprünglichen Gebäude aus den 50ern des letzten Jahrhunderts dem Vandalismus zum Opfer fielen oder sogar ganz verschwanden.

Die Gebäudekomplexe A bis D stehen glücklicherweise unter Denkmalschutz und gehörten dereinst zu den herausragenden Werken der DDR-Baukunst. Mittlerweile scheint sich speziell dieser Part unter dem neuen Namen "Funkhaus Berlin" zu einem der angesagtesten Veranstaltungs- und auch Bildungsorte der Hauptstadt zu entwickeln.





Fotos | Collagen: © Elisabeth Heller | Foto 14 und 16: © Christian Henke



Das Gelände hin zum Wasser samt der restlichen Räumlichkeiten der denkmalgeschützten Häuser werden fast ausnahmslos wieder genutzt. Allen voran der "rund um den perfekten Ton konstruierte" größte Aufnahmesaal im Produktionskomplex B - ausschließlich angedacht für klassische Musikproduktionen. Von seiner "einmaligen Akustik" schwärmen welterfahrene Musikprofis der Klassik-Szene bis heute: Musikprofis zur Akustik



Die kleineren Musikaufnahmesäle drei und vier sowie die einstigen Hörspiel-Aufnahmestudios H1 und H2 im Block B waren seit den 90ern zumeist in privater Hand. Inzwischen (Stand 2018) sind nur noch der Saal 3 privat, die restlichen Aufnahmestudios temporär für unterschiedlichste Anlässe vermietet.




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Weniger bekannt war bisher gewesen, dass längst verlassene Redakteursräume und Studios im Hauptgebäude "Block A" seit längerem schon von Produzenten und Künstlern aus aller Welt zu kleinen Ateliers, Probe- bzw. neuen Aufnahmestudios umfunktioniert worden waren; mittlerweile durch Um- und Ausbau noch mal ganz neu aufgeteilt bzw. erweitert wurden/werden.

Darüber hinaus bietet bereits seit 2013 dBs MUSIC u.a. auch Studiengänge für Tontechnik, Musik- und DJ- und Filmproduktionen an: Details




Baudenkmal
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Geschichte
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Geländerübersicht
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Momentaufnahmen
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Internationale Mieter
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Zeitzeugen-LeseTipps
Zeitzeugen-LeseTipps


Der Kultursaal, die einstige Funkhauskantine im Erdgeschoss mit direktem Zugang zur so genannten "Kultmilchbar" im Haus C werden für Meetings und Feierlichkeiten angemietet.

Auf und im Haus D, in dem u. a. auch der Rundfunk-Fuhrpark untergebracht war, wird bereits seit 2015 weiter um- und ausgebaut für Messen, Großveranstaltungen oder auch Ausstellungen.



Dass der geschützte Part der vormaligen "Nachwende-Geisterstadt" trotzdem, erfreulicherweise und überhaupt noch mal zum Leben erweckt wurde, war zunächst dem Investor Albert Ben-David zu verdanken, der 2006 dieses Anwesen erworben hatte. Seit Mai 2015 werden die Häuser und Areal vom neuen Besitzer Uwe Fabich aber nicht mehr nur verwaltet. Stattdessen investiert er von Anfang an und mögliche Gewinne mehr und mehr in die denkmalgetreue Restaurierung.

Aktuelle Zuständigkeiten vor Ort ganz allgemein



Vielleicht sei an dieser Stelle auch noch der Hinweis darauf gestattet, dass die derzeitige Bezeichnung "Funkhaus Berlin" natürlich nichts mehr mit RundFUNK im herkömmlichen Sinne zu tun. Auch wenn in den ehemaligen Hörspielstudios ab und an noch produzierte Features, Hörspiele, Hörbücher sowie Musik in den heut noch bestehenden Sendeanstalten zu hören sind.







Die Herausgeberin der Zeitreisen-Webpräsenz freut sich über Zeitzeugen*innen, die peu à peu helfen, die Seiten dieses Online-Portals mit historischen Dokumenten auch weiterhin zu füllen.






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© Elisabeth Heller | Zeitreise durch das Funkhaus Berlin-Ost | 2009 - 2017

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